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Florian Gyger
Entwickelt Web und Mobile Apps. Inhaber von Florian Gyger Software.
19. Juni 2018 - 4 min Lesedauer

Digitalisierung 4.0 - Schweizer KMU starten mit Apps in die Zukunft

Digitalisierung in der Schweiz

Die digitale Transformation ist seit einiger Zeit in aller Munde. Kein Wunder, denn nur selten betrifft eine Veränderung derart flächendeckend mehr oder weniger jedes Unternehmen weltweit und erst recht nicht mit solch einem Ausmass. Man denke dabei an Netflix, Uber und Airbnb, welche mit disruptiven Geschäftsmodellen und modernsten Technologien global etablierten Konzernen ernsthafte Konkurrenz machen.

Immer mehr Nutzer greifen über das Internet, insbesondere auch zunehmend von mobilen Endgeräten auf die Dienstleistungen von Firmen zu. Auch die Schweiz ist von diesem Wandel betroffen. Immerhin gaben im Jahr 2017 bereits über 85% der Bevölkerung an, das Internet jede Woche mehrmals zu nutzen.[1] Somit ist es insbesondere für die Schweiz als Dienstleistungsstaat entscheidend von den Möglichkeiten der Digitalisierung Gebrauch zu machen.[2] Aus diesem Grund will der Bundesrat mit der Strategie “Digitale Schweiz” Leitlinien für das staatliche Handeln vorgeben, um die Transformation zum Nutzen unseres Gemeinwesens zu gestalten. Die Voraussetzungen dafür sind definitiv vorhanden, wie Bundesrätin Doris Leuthard in ihrer Rede an der ersten Nationalen Konferenz “Digitale Schweiz” betont: “Wir sind das wettbewerbsfähigste und das innovativste Land der Welt. Davon zeugen mehrere Ratings.”.[3]

Dennoch befinden sich bei dieser Entwicklung viele Unternehmen in der Schweiz noch stark im Rückstand, obwohl auch mit kleinen Schritten bereits viel erreicht werden kann.

Stand der Schweizer Unternehmen

Bei einer Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz von 2017 gab der Grossteil der über 2’500 befragten Personen an, dass die digitale Transformation für ihr Unternehmen relevant ist. Dabei wurden als wichtigste Treiber für die Digitalisierung das Bedürfnis nach optimierten und effizienten Prozessen (62%), die sich ändernden Kundenanforderungen (59%) und die Nutzung von neuen Technologien (53%) genannt. Auffällig ist allerdings, dass gerade KMU bei der Umsetzung dieser Ziele häufig noch weit zurückliegen. Mehr als zwei Drittel der Teilnehmer sind nämlich mit ihrem aktuellen Digitalisierungsgrad nicht zufrieden.[4] Die Studie “Digital Switzerland” von der Hochschule für Wirtschaft Zürich und localsearch (Swisscom Directories AG) von Ende 2017 bewertet gar ganze 87% der befragten kleinen und mittleren Unternehmen als “digitale Dinosaurier”. Stefano Santinelli, CEO von localsearch warnt vor den Folgen: “Wer heute online nicht präsent ist, wird schlicht nicht mehr wahrgenommen und die Konkurrenz ist nur einen Klick entfernt.”.[5]

"Wer heute online nicht präsent ist, wird schlicht nicht mehr wahrgenommen und die Konkurrenz ist nur einen Klick entfernt."
Stefano Santinelli, CEO von localsearch

Was tun als KMU?

Es wird immer wieder davon gesprochen, Geschäftsmodelle zu überdenken und mithilfe von modernsten Technologien neu zu gestalten. Dieses Vorgehen kann geschickt umgesetzt einen deutlichen Wettbewerbsvorteil schaffen. Es birgt allerdings auch ein gewisses Risiko, das gerade in kleinen und mittleren Unternehmen häufig nicht eingegangen wird. Stattdessen werden oft zuerst die internen Prozesse in den Fokus genommen und mithilfe von neuen Technologien optimiert, weiter automatisiert und somit effizienter gemacht. Firmen, die sich allerdings für eine Transformation des Geschäftsmodells entschieden haben, sehen sich heute konkurrenzfähiger als vorher. Schlussendlich sind beide Vorgehen sinnvoll und zukunftsorientiert, wobei vor allem wichtig ist, dass man handelt und nicht den Anschluss verpasst.[6] Doch wie könnte das konkret aussehen?

Mit Apps in die Zukunft

Ein interessantes und populäres Werkzeug für die digitale Transformation sind Web und Mobile Apps. Damit sind jene Programme auf dem Smartphone oder im Web-Browser gemeint, mit denen Kunden eine interaktive und benutzerfreundliche Möglichkeit geboten wird, um auf die Angebote eines Unternehmens zuzugreifen. Das kann beispielsweise eine Online-Terminfindung für den Coiffeur, eine App zum Sammeln von Treuepunkten beim lokalen Bäcker oder aber eine komplexe Benutzeroberfläche zum individuellen Gestalten einer Hochzeitskarte bei einem Druck-Dienstleister sein. Über diese Kanäle werden neben Desktop-Benutzer spezifisch auch mobile Nutzer angesprochen, die laut dem Bundesamt für Statistik in den letzten Jahren enorm zugenommen haben:

Ganz neu ist diese Entwicklung ja nicht, doch es wird von Kunden immer häufiger erwartet, dass auch über das Mobiltelefon auf die Dienstleistungen einer Firma zugegriffen werden kann. Auch interne Geschäftsprozesse können mit einer individuell zugeschnittenen App wesentlich vereinfacht und beschleunigt werden.

Dank modernster Technologie lassen sich Web und Mobile Apps heute auch deutlich effizienter entwickeln, als noch vor wenigen Jahren: durch das Abstrahieren immer wieder benötigter Software-Komponenten und das Benutzern innovativer Dienste aus dem Hause Amazon, Facebook oder Google können unterdessen auch selbständig arbeitende Anbieter wirkungsvolle Apps realisieren. Durch das Wegfallen von Infrastruktur- und Personalkosten sind dabei besonders attraktive Preise möglich.

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Quellenverzeichnis

  1. Internetnutzerinnen und -nutzer in der Schweiz. Website des Bundesamts für Statistik Schweiz. Abgerufen am 18. Juni 2018.
  2. Digitale Wirtschaft. Website des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO Schweiz. Abgerufen am 18. Juni 2018.
  3. Konferenz "Digitale Schweiz". Website des Generalsekretariat UVEK Schweiz. Abgerufen am 18. Juni 2018.
  4. Aline Theiler: Schweizer KMU fehlt es an digitalem Fachwissen – Digital Switzerland 2017. In: FH HWZ News, 4. Januar 2018, abgerufen am 18. Juni 2018.
  5. PwC Schweiz, Google Switzerland GmbH und digitalswitzerland: Digitalisierung - wo stehen Schweizer KMU?, 2016, S. 4-5.
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