Florian Gyger Software
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Prozess

Software-Projekte sind oft komplex, lang anhaltend und kostenintensiv. Redet man dann noch aneinander vorbei und erhält am Ende nicht das, was man sich vorgestellt hat, entsteht schnell mal eine Menge Frust. Vielleicht sind Ihnen die ewigen Diskussionen ob jetzt Punkt XY in der anfänglich erstellten Spezifikation enthalten ist oder nicht, bekannt. Möglicherweise haben Sie auch erlebt, dass jede kleine Änderung am ursprünglich definierten Projektumfang zu unfassbaren Preisaufschlägen führt. Solche Themen sind in Software-Projekten oft an der Tagesordnung und kosten neben Nerven auch Zeit und Geld. Um dieser Problematik bestmöglich entgegenzuwirken setzt Florian Gyger Software auf ein verbreitetes, leider aber oft missverstandenes Vorgehensmodell, welches spezifisch für die Realisierung von Software-Projekten entwickelt wurde.

Scrum

Das vor über 20 Jahren erstmals publik gewordene Vorgehensmodell für Software-Projekte zeichnet sich vor allem durch seine iterative Arbeitsweise aus. Die Entwicklungsphase des Projekts wird dabei in einzelne Zyklen von 1-4 Wochen unterteilt zwischen welchen sich Kunde und Entwicklungsteam treffen, die Fortschritte mittels einem testbaren Zwischenstand überprüfen, die Arbeiten für den nächsten Zyklus priorisieren und mögliches Optimierungspotential der Arbeitsmethodik zugunsten höherer Effizienz besprechen. Dabei stehen die Werte des agilen Manifests zur agilen Software-Entwicklung im Zentrum:

  1. Individuen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge.
  2. Funktionierende Software ist wichtiger als umfassende Dokumentation.
  3. Zusammenarbeit mit dem Kunden ist wichtiger als Vertragsverhandlungen.
  4. Reagieren auf Veränderung ist wichtiger als das Befolgen eines Plans.

Vorbereitung

Scrum basiert auf der Erfahrung, dass die Komplexität von Software-Projekten derart hoch ist, dass diese kaum zu Projektbeginn in einem Pflichtenheft oder einer Spezifikation festgehalten werden kann. Den daraus resultierenden Diskussionen darüber, ob eine vage beschriebene Funktion nun im offerierten Umfang enthalten ist oder nicht, sowie der eine gefühlte Ewigkeit andauernden Planungsphase möchte der Ansatz von Scrum entgegenwirken. Obwohl die Vorbereitungsphase demzufolge keine vollständige Spezifikation inklusive zugehörigem Preisschild hervorbringt, ist sie zur Abschätzung des Zeit- und Kostenhorizonts notwendig. Sie unterscheidet sich aber in einigen Punkten von herkömmlichen Prozessen:

Nach der initialen Kontaktaufnahme und einem kostenlosen Beratungsgespräch werden je nach Projektgrösse ein oder mehrere Workshops durchgeführt. Ziel dieser Meetings ist es, eine erste Einschätzung darüber liefern zu können, wieviel Zeit und Geld für die Realisierung des Projekts benötigt wird. Diese Werte werden nicht fix, sondern als erwartete Bereiche angegeben. Vielleicht wirkt dies auf den ersten Blick unzuverlässig, doch die Wahrheit ist, dass niemand eine punktgenaue Schätzung eines komplexen Projekts machen kann und daher bei Fixpreis-Offerten das Risiko einer Fehleinschätzung üblicherweise einfach als Buffer aufgerechnet und dem Kunden in Rechnung gestellt wird. Kann man als Kunde aber mit einer variablen, dafür aber transparenten Einschätzung arbeiten, schont das schlussendlich durch das Wegfallen des Risiko-Buffers gar das Portemonnaie!

Basierend auf der aus den Workshops resultierenden Einschätzung kann nun entschieden werden, ob das Projekt mit Florian Gyger Software umgesetzt werden soll. Durch die Trennung von Vorbereitungs- und Umsetzungsphase besteht dazu keine Verpflichtung. Die während der Vorbereitungsphase erstellten und seperat verrechneten Artefakte dürfen auch für die Realisierung des Projekts mit einem Mitbewerber genutzt werden!

Realisierung

Zu Beginn der Umsetzung wird definiert, wie lange ein Sprint, also ein Zyklus des iterativen Vorgehens, dauert. Diese wird unter berücksichtigung verschiedener Faktoren auf 1-4 Wochen festgelegt. Während eines Sprints entwickelt das Projektteam die aktuell priorisierten Aufgaben, um diese am Ende jedes Sprints in Form eines lauffähigen und testbaren Zwischenprodukts dem Kunden zu präsentieren. Dieses regelmässige Ausprobieren bietet neben der hohen Transparenz auch die Möglichkeit Kurskorrekturen frühzeitig vorzunehmen, sollte sich am Projektumfang etwas ändern oder ein Missverständnis vorliegen. So entstandenes Feedback kann zusammen mit den bereits bestehenden Arbeiten im Backlog nun vom Kunden neu priorisiert werden, denn möglicherweise sind durch externe Einflüsse und Anforderungen nun bestimmte Punkte des Projektumfangs unvorhergesehen wichtiger geworden. Schlussendlich werden dann die Arbeiten für den nächsten Sprint eingeplant.

Dieser Prozess wiederholt sich so lange, bis das Projekt fertiggestellt ist. Da während den Meetings zwischen den Sprints auch bestehende Aufgaben des Umfangs entfernt, kostenlos durch gleichwertige neue Anforderungen ausgetauscht oder auch mit Erweiterungen ergänzt werden können, kann sich auch der Zeitpunkt der geplanten Fertigstellung verändern. Dazu wird während des gesamten Projekts die Arbeitsgeschwindigkeit analysiert und bei jedem Kundenmeeting die damit errechnete, auf realen Daten basierende Einschätzung der restlichen Aufwände präsentiert. So ist stets transparent, wieviel Zeit und Geld bis zum Abschluss des Projekts noch investiert werden muss. Das Beste an der Sache ist allerdings, dass durch die regelmässige Priorisierung des Backlogs automatisch die für den Erfolg des Projekts wichtigsten Arbeiten zu Beginn umgesetzt werden. So kann es plötzlich sein, dass die zu investierenden Mittel für die verbleibenden Aufgaben nicht mehr gerechtfertig sind, da deren Mehrwert für das Endprodukt nicht genügend hoch ist. Wird dieser Zeitpunkt erreicht, so darf der Kunde den ordnungsgemässen Projektabschluss bereits vor dem kompletten Abarbeiten des ursprünglich definierten Umfangs einleiten und so einen Grossteil der restlichen Kosten sparen!

Wartung

Auch nach der Fertigstellung und Veröffentlichung Ihrer Web oder Mobile App können sowohl Erweiterungen oder Änderungen anfallen, oder vielleicht auch mal ein Problem auftreten. Damit Sie dann nicht alleine dastehen lohnt es sich einen Wartungsvertrag abzuschliessen, der definiert, unter welchen Bedingungen, in welchem Zeitfenster und zu welchen Konditionen solche Arbeiten angegangen und erledigt werden. Durch die Nutzung modernster Lösungen für das Hosting bei externen Spezialisten kann eine sehr hohe Ausfallsicherheit bereits durch diese Anbieter garantiert werden.

Sie möchten mehr über den Entwicklungsprozess erfahren oder haben Fragen dazu? Dann haben Sie hier die Gelegenheit diese Punkte in einem kostenlosen Beratungsgespräch zu klären. Melden Sie sich gleich an!

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Vielen Dank für Ihr Interesse an Florian Gyger Software.

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Gerne bearbeite ich Ihre Anfrage schnellstmöglich nach meiner Rückkehr am Montag, dem 22. Oktober 2018.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Freundliche Grüsse
Florian Gyger